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Weg frei für die internationale Anerkennung Mit einer am 3. Februar 2005 unterzeichneten Vereinbarung wird der Nationalpark Hohe Tauern (Tiroler Nationalparkfonds Hohe Tauern) „Bevollmächtigter“ des OeAV für die im Nationalpark Hohe Tauern Tirol gelegenen Flächen. Dadurch wird der Nationalpark Hohe Tauern Tirol ermächtigt, die Ansprüche, die dem OeAV aus seinen Flächen – bezogen auf die Jagd – entstehen, auszuüben. Weiters erklärt sich der OeAV durch diese Vereinbarung bereit, seine Flächen für die Umsetzung der internationalen Anerkennung sowie für nationalparkrelevante Tätigkeiten zur Verfügung zu stellen. Naturschutzlandesrätin Anna Hosp hebt die Bedeutung dieses Vertrages, der für 10 Jahre abgeschlossen wurde, hervor: „Mit der gegenständlichen Vereinbarung werden die Voraussetzungen für die Einrichtung einer Naturzone und die Umsetzung eines nationalparkgerechten Wildtiermanagements auf den im Eigentum des OeAV stehenden Flächen im Nationalparkgebiet geregelt. Damit wird ein wichtiger Schritt zur internationalen Anerkennung des Nationalparks gesetzt!“ LR Hosp bedankte sich beim Oesterreichischen Alpenverein für die Überlassung der Flächen an den Nationalpark. Der OeAV, der stets auf die Einhebung eines „Jagdschillings“ verzichtet hatte, erhält für seine Flächen jährlich 75.000 Euro; diese Summe wird zur Gänze wieder in Nationalpark-Projekte investiert! |
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Geld fließt wieder in den Nationalpark zurück Für den Oesterreichischen Alpenverein als größter Grundeigentümer im Nationalpark Hohe Tauern bedeutet der Abschluss dieser Vereinbarung einen weiteren wichtigen Mosaikstein in der langjährigen Entwicklung des Nationalparkes. Damit ist im Tiroler Anteil am Nationalpark Hohe Tauern der Weg frei für die internationale Anerkennung. In Kärnten ist der Nationalpark Hohe Tauern seit dem Jahre 2001 international durch die IUCN als Nationalpark der Kategorie II anerkannt. Der Oesterreichische Alpenverein wird diese Gelder für die nationalparkkonforme Qualitätsanhebung seiner alpinen Infrastruktur, die Ausstattung mit Info-Einrichtungen auf Schutzhütten, das Management und die Einrichtung von Ausstellungen in den beiden OeAV-Nationalparkhäusern Kesslerstadel/Matrei in Osttirol und Mitterkratzerhof (Prägraten), die Hebung des Alpintourismus, usw. investieren. Mit diesem gemeinsamen Schritt von Alpenverein und Land Tirol ist auch gewährleistet, dass auch weiterhin Bundesmittel in den Nationalpark Hohe Tauern/Tirol aufgrund des IUCN-Labels fließen werden. |
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Rückfragen an: Peter Haßlacher, E-mail: peter.hasslacher@alpenverein.at, Tel. ++43/(0)512/59 547-15 |


