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"Hände weg von den Gletschern!" Keine neuen Gletschererschließungen in Tirol |
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Seit Mai 2004 besteht in Tirol die gesetzliche Möglichkeit, mittels Raumordnungsprogrammen bestehende Gletscherschigebiete auzubauen. So liegt nun ebenfalls seit Mai 2004 der Entwurf eines „Raumordnungsprogrammes Gletscher“ vor, welches die raumordnerischen Voraussetzungen für den Ausbau des Kaunertaler und des Pitztaler Gletscherschigebietes schaffen soll. Darin enthalten sind die schitechnische Erschließung der Weißseespitze (ca. 3.520 m) und die Neuerschließung eines Teils des größten ostalpinen Gletschers, des Gepatschferners im Kaunertal in den Ötztaler Alpen, sowie des Linken Fernerkogels mit dem Hangender Ferner und Karlesferner südlich der Braunschweiger Hütte im Pitztal. | |
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Der Oesterreichische Alpenverein kämpft gegen diese Erschließungspläne, weil deren Verwirklichung den Verlust einer einmaligen österreichischen und europäischen Hochgebirgslandschaft bedeuten würde. Eine Neuerschließung dieser Gletscherflächen käme einem Dammbruch gleich und würde die weitere Aufschaukelung mit neuen Seilbahnen und Schipisten beschleunigen. |
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Dr. Marga Hubinek, 2. Präsidentin des Nationalrates a. D., unterstützt mit Ihrer Unterschrift die Anliegen des OeAV Alarmierend ist das Abschmelzen der Gletscher und dies sollte nicht durch den Bau weiterer Aufstiegshilfen verstärkt werden. Vehement abzulehnen sind daher die Absichten, die letzten Wildnisgebiete der zentralen Ötztaler Alpen durch weitere Gletschererschliessungen |
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Kurt Diemberger unterstützt die Unterschriftenaktion des OeAV Auch der weltweit bekannte Alpinist und Extrembergsteiger Kurt Diemberger, schließt sich mit seiner Unterschrift den Forderungen des OeAV betreffend Gletscherschutz an. Kurt Diemberger zeigt sich über die Pläne bestürzt, den Gepatschferner mit Liften zu "versauen". Diemberger wörtlich: "Wir sind alle striktest gegen eine weitere technische Gletschererschließung in Tirol!" |
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Robert Straßer, Vorsitzender der OeAV-Sektion Klagenfurt, unterstützt die Unterschriftenaktion des OeAV Unsere Zeit ist von immer weniger Bezug zur Natur gekennzeichnet. Die Fremdenverkehrs-Industrie verspricht durch gigantische Ferien- und Freizeitprojekte Naturnähe in besonderer (berühmter) Landschaft zu vermitteln. Tatsächlich geboten wird nach Landschafts- und Naturvernichtung großen Ausmaßes Naturillusion und Eventkultur. |
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Eva Glawischnig, Umweltsprecherin und stellvertretende Bundessprecherin der Grünen, setzt sich für den Schutz der Gletscher ein Gletscher haben für mich Symbolcharakter. Für die Folgen menschgemachter Klimaverän-derung, für die Verletzlichkeit von Trinkwasserressourcen, für den Wert unzerstörter Natur als Tourismusressource. Und natürlich für die Frage: "Wie gehen wir mit der Welt um, in der wir leben? Wer vor Gletschern und Gipfeln keinen Respekt hat, der hat ihn auch nicht vor seinem alltäglichen Lebensraum. Auch deshalb muss Gletscherschutz Priorität haben." |
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Gerhard Heilingbrunner, Präsident des Umweltdachverbandes, setzt sich mit aller Kraft für die Erhaltung der Gletscher ein Es ist leicht unsere Berge und Gletscher zu bewundern, zu ersteigen oder zu besingen, es tut weh zuzusehen, wie sie tagtäglich immer neuen Gefahren und Ausbeutungen ausgesetzt sind, es ist unsere verdammte Pflicht dieses Unheil von unseren Bergen und Gletschern abzuwenden!
Hände weg von unseren Gletschern! |
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Rudi Tengler, engagierter Naturschutzutzwart der OeAV-Sektion Kufstein, setzt sich massiv für den Gletscherschutz ein Schon ein altes Sprichwort sagt: „ Zuwenig und zuviel ist Narrenziel“! Das heißt also, dass der goldene Mittelweg das Idealziel wäre. Diese goldene Mitte wurde aber schon längst überschritten, nur glauben das viele Verantwortliche nicht! Ein Ausbau weiterer Gletscher würde zu vielen negativen Dingen führen (z.B. Verkehrsbelastung, Luft- und Wasserverschmutzung, Energieverbrauch, Verschlechterung der Müllsituation, usw.). |
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Die Unterschriftenlisten können Sie sich hier als pdf herunterladen!
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Rückfragen richten Sie bitte an: OeAV, Fachabteilung Raumplanung-Naturschutz, Wilhelm-Greil-Straße 15, A-6010 Innsbruck, Tel. ++43/(0)512/59 547-27 oder 15, Fax ++43/(0)512/59 547-40, E-mail: raumplanung.naturschutz@alpenverein.at |
| Unterschriftenlisten und Plakate (A0-Format) können Sie auch über obige Adresse anfordern. |
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Das Ende der Unterschriftenaktion wird bekannt gegeben!
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