Oesterreichischer Alpenverein

GLETSCHERSCHUTZ

Gletscherschutz

 

 

Nach der Errichtung von insgesamt 8 Gletscherschigebieten in Österreich in den 1970er- und 1980er-Jahren, erfolgte eine breite Unterstützung für eine Unterschutzstellung der noch unerschlossenen Gletschergebiete. Nach Vorarlberg, Kärnten und Salzburg sprach sich auch Tirol im Jahre 1991 für den absoluten Gletscherschutz aus. Nun setzen Politiker von SPÖ, ÖVP und FPÖ alles daran, um den im Tiroler Naturschutzgesetz verankerten Gletscherschutz aufzuweichen. Am 12. Mai 2004 hat der Tiroler Landtag (ÖVP, SPÖ, FPÖ) die Novelle des Tiroler Naturschutzgesetzes beschlossen. Die Tiroler Landespolitik will damit in Zukunft Erschließungen in noch unerschlossenen Gletschergebieten zulassen.

 

Gletscherschutz mit Ablaufdatum

Mit der Unterschutzstellung der Gletscher im Jahre 1991 wurde Österreich und damit auch das Tourismusland Tirol zum Inbegriff des Gletscherschutzlandes auf nationaler und internationaler Ebene. Ein positiv besetztes Markenzeichen, das auch sehr wohl in die Imagestrategien der Tourismuswerbung passte. Die Unterschutzstellung der Tiroler Gletscher war sicherlich ein Meilenstein in der Tiroler Naturschutzpolitik. Für zahlreiche politische Mandatare von ÖVP und SPÖ gingen damals die Schutzinhalte jedoch noch viel zu wenig weit. Bereits 10 Jahre später schlugen die zum Teil selben Politiker von ÖVP, SPÖ und FPÖ mit der „Lex Pitztal“ eine erste Bresche in den Tiroler Gletscherschutz. Es soll noch schlimmer kommen, denn am 12. Mai 2004 hat der Tiroler Landtag mit den Stimmen der ÖVP, SPÖ und FPÖ der Novelle des Tiroler Naturschutzgesetzes beschlossen. Damit ist Tür und Tor für weitere Gletschererschließungen in Tirol geöffnet. Ganz konkret sind Gletschererschließungen im Pitz- und Kaunertal geplant, weil diese Regionen laut ÖVP, SPÖ und FPÖ entwicklungsschwache und entsiedelungsgefährdete Regionen darstellen. Die Aussagen der politischen Entscheidungsträger sind unrichtig, da weder das Pitztal noch das Kaunertal unterentwickelte noch benachteiligte Regionen sind. Beide Täler sind hocherschlossen und werden deshalb vom Amt der Tiroler Landesregierung/Abt. Raumordnung-Statistik als Tourismusintensivgebiet ausgewiesen. Der Oesterreichische Alpenverein befürchtet, dass mit den geplanten Gletschererschließungen im Pitz- und Kaunertal die Dämme für weitere Erschließungen in noch unverbaute Gletschergebiete wie im Ötz-, Stubai- und Zillertal ebenfalls brechen werden.

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BITTE UM IHRE MITARBEIT - Unterschriftenaktion: "Hände weg von den Gletschern!"
Seit Mai 2004 besteht in Tirol die Möglichkeit, neue Gletschergebiete schitechnisch zu erschließen. Konkrete Pläne gibt es für das Pitz- und Kaunertal. Der OeAV spricht sich massiv gegen diese Erschließungspläne aus!
 
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Gletscherschutz - Festlegungen in Österreich
Seit 1982 sind die unerschlossenen Gletschergebiete unter Schutz.
 
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Positionen des Oesterreichischen Alpenvereins zum Gletscherschutz
Der Alpenverein kämpft für den Gletscherschutz in Tirol.
 
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market-Umfrage
Die Ergebnisse einer vom Oesterreichischen Alpenverein in Auftrag gegebenen aktuellen und repräsentativen market-Umfrage bestätigt den OeAV in seiner ablehnenden Haltung gegenüber der von der Tiroler Landesregierung geplanten Aufweichung des Gletscherschutzes in Tirol.
 
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Bitte um Ihre Unterstützung und Ihre Meinung
Der Oesterreichische Alpenverein ersucht Sie um Unterstützung für diese Position zur geplanten Aufweichung des Gletscherschutzes.
 
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