Aubande unterwegs: Mit allen Sinnen den Herbst erleben

„Nacht am Waschberg“ und „Waldwerkstatt“:
2 Veranstaltungen im Rahmen der Stockerauer Aubande


Zielgruppe:
Offene Jugendarbeit (Kinder und Familien)

Institution / ProjektleiterIn:
AV Sektion GV Stockerau: Dr. Julia Kelemen-Finan (Jugendleiterin und Naturschutzwart)

Zielsetzung:
Erlebnisorientierte Arbeit mit der „Aubande“, meiner offenen Kindergruppe:
Durch die 2 Veranstaltungen (September, Oktober) wurde den Kindern ermöglicht, die Besonderheiten des Herbstes nicht nur visuell wahrzunehmen, sondern über ihre eigene Kreativität die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen und dadurch auch ihre Kompetenzen zu erweitern. „Zelten“ bzw. „Radfahren“ - unser Au(s)radeln – dienten als Aufhänger, da sie allen Spaß machen. Das aktive Mitwirken (Aufgabenverteilung) der Kinder war zentraler Bestandteil für das Gelingen der Aktivitäten.

Kurzbeschreibung:
2 voneinander unabhängige Veranstaltungen, mit derselben Zielgruppe und tw. überlappenden Teilnehmern, organisiert und geleitet von mir (J.K.-F.):

1. „Nacht am Waschberg“: 15.9.2007 (15:30) -16.9.2007 (11:00 Uhr): 10 TN (6 Kinder zw. 6-15 J., 4 Erwachsene): Treffpunkt am Parkplatz Michlberg (bei Stockerau), Einführung und Aufgabenverteilung für den Nachmittag, dann Aufstieg zum Lagerplatz (ca. 30 Min.) und Vorbereitung des Lagers. Grillen am Lagerfeuer, Sternenhimmel, Nachtruhe gegen 21:30. Frühmorgens: Lagerfeuer-Frühstück, Aufwärm-Spiele, Erkunden des abwechslungsreichen Geländes (Highlight: tote Schlange). Reflexion. Lagerabbau, gemütliche Rückwanderung mit zahlreichen Entdeckungen („Barbie Busen“, „Schnupfen-Pillen“ etc.)

2. „Waldwerkstatt“: 7.10.2007, 14:00 bis 18:00. 19 TN (11 K zw. 4-11 J., 8 E): Mit dem Fahrrad in die Stockerauer Donau-Auen, mit 2 Standorten: (1) Altarm: Sammelaufträge; (2) Große Wiese am Wald (mit Gebüschen, Kletterbäumen…): Picknick; Landart mit den gesammelten Schätzen: Waldgeisterparade, Traumfänger weben. Selbständiges Erkunden des Geländes (Highlight: Gottesanbeterin), Spiele. Reflexion.

Besonderheiten:
1. Nacht am Waschberg:
Zeitpunkt war wettermäßig nicht ideal (Schlechtwettereinbruch an den Tagen davor, etliche Absagen; für Biwakieren war es definitiv zu kalt). Der Beginn hätte zeitiger sein können, da der Aufbau der Zelte (mit anfänglich nur 3 Erwachsenen) viel Zeit in Anspruch nahm und es gegen 18 Uhr schon sehr kalt wurde – die geplante Nachtwanderung ersetzten wir durch Lagerfeuer-Geselligkeit.
Die Kinder waren die ganze Zeit bestens gelaunt und begeistert dabei, und v.a. die 3 Jüngeren führten ihre „Aufgaben“ auch sehr eifrig u. verantwortungsbewusst durch („Lagerfeuermeisterin“, „Essensmeisterin“, „Fotografin“). Die 3 Älteren (13-15, sind sonst nicht dabei) kümmerten sich sehr nett um die jüngeren.

2. Waldwerkstatt:
Eine super gelungene Veranstaltung, bei der Kinder wie Erwachsene gleichermaßen begeistert mitmachten und viele Ideen einbrachten. Die aufwändigen Vorbereitungen (zB. Herstellung von 12 Webrahmen aus Naturmaterial, oder vorheriges Aufspüren der besten Plätze für Sammelaufträge – zb. „was gefährliches“ - Springkraut) zahlten sich voll aus. Bei der Reflexion gefiel fast jedem Kind was anderes (oder mehreres) „am besten“. Beide Veranstaltungen wurden von Kindern schriftlich, die 1. auch fotographisch dokumentiert.

Dr. Julia Kelemen-Finan


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