Berufsbegleitende Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik Turnus 09-11

Alpine Erlebnispädagogik SOMMER

Ort:
Windischgarsten (OÖ), Villa Sonnwend
Beginn: Montag, 28.09.09, 10.00 Uhr
Ende: Mittwoch, 07.10.09, 12.00 Uhr
  • Kennenlernen – Kursstruktur – Gruppenleben
  • Eigene Erwartung – Definitionsansätze - Standortbestimmung
  • Vermittlung theoretischen und praktischen Grundlagen der Erlebnispädagogik
    (Prinzipien der Durchführung, Theorie des Sicherheitshandelns, Anforderungen an Erlebnispädagoginnen, Reflexion; Transfer, Lernmodelle, Führen und Leiten, Moderation, Einbettungen, pädagogische Potentiale, Ziel-Maßnahmen-Passungen, Erlebnisqualitäten)
  • Durchführung von Bergwanderungen auch im weglosen Gelände
    (Naturbeziehung, Wetterkunde, Orientierung, alpine Gefahren, Tourenplanung, Tourenführung, Ausrüstung, sicherheitstechnische Grundlagen der Gruppenleitung, Absicherung von kritischen Wegstellen)
  • Aufbau und Betrieb mobiler niedriger Seilgartenelemente
  • Kooperations- und Interaktionsspiele; Geländespiele; Gruppenaufgaben, Naturerfahrungsübungen, Land-Art
  • Sommerbiwak mit Selbstversorgung
  • Risiko- und Notfallmanagement
  • Selbstreflexion - Gruppendynamik – Leitungsverhalten
  • Klärung der Anforderungen an das für die Zusatzqualifikation nötige Praktikum und Projekt 
Materialliste "ZQ Alpine Erlebnispädagogik SOMMER" (PDF, 10,9KB)


Alpine Erlebnispädagogik WINTER

Ort: 
St. Jodok am Brenner (Tirol), Gasthof Lamm
Beginn: Freitag, 22.01.10, 11.00 Uhr
Ende: Sonntag, 31.01.10, 12.00 Uhr
  • Vertiefung theoretischen und praktischen Grundlagen der Erlebnispädagogik
    (Prinzipien der Durchführung, Theorie des Sicherheitshandelns, Anforderungen an Erlebnispädagoginnen, Reflexion; Transfer, Lernmodelle, Führen und Leiten, Moderation, Einbettungen, pädagogische Potentiale, Ziel-Maßnahmen-Passungen, Erlebnisqualitäten)
  • Durchführung von Bergwanderungen auch im weglosen Gelände mit Schneeschuhen
    (Naturbeziehung, Wetterkunde, Orientierung, alpine Gefahren, Tourenplanung, Tourenführung, Ausrüstung, sicherheitstechnische Grundlagen der Gruppenleitung, Absicherung von kritischen Wegstellen)
  • Spiele im und mit dem Schnee, Snow-Art
  • Winterbiwak und Selbstversorgung
  • Risiko- und Notfallmanagement
  • Kommunikationstheoretische und philosophische Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen (Ökologie, Straf- und Zivilrecht, etc.)
  • Vorbereitung und Durchführung der technisch-pädagogischen Prüfung
  • Praktikumberatung
Materialliste, ZQ Alpine Erlebnispädagogik WINTER (PDF, 13,8KB)


Aufbaukurs

Je nach Interessenslage können die Teilnehmenden ihren Aufbaukurs individuell wählen. Eines der sechs Schwerpunktthemen muss zwischen Grundkurs 1 und Abschlusskolloquium erfolgreich abgeschlossen werden. Der Aufbaukurs kann je nach Thema aus mehreren Seminaren bestehen. Diese müssen gemeinsam mindestens 60 Unterrichtseinheiten (UE) umfassen.

„Technische“ Schwerpunktthemen:
  • Klettern als sozialpädagogische Intervention
  • Mobile Seilgartenelemente
  • Stationäre Seilgartenelemente

    „Thematische und/oder zielgruppenspezifische“ Schwerpunktthemen:
  • Therapeutische Methoden in der Natur
  • Trekkingguide
  • Behindertenintegration

    Aufbaukurse, die (im Ausbildungszeitraum) über die Mindestanforderung hinaus belegt werden, können zusätzlich in das Zertifikat eingetragen werden. Somit steht ein nach Bedarf und Interesse individuell wählbares Kursdesign zur Verfügung.


    Praxiscoaching

    Ort:
    Windischgarsten (OÖ), Villa Sonnwend
    Beginn: Donnerstag, 07.10.10, 14.00 Uhr
    Ende: Samstag, 08.10.10, 15.00 Uhr

    • Praxisberatung und Supervision
    • Praxispräsentationen gerade abschließender AbsolventInnen
    • Feedbackgespräche

    Praktikum und Praxisprojekt

    Die „Praxis“ nimmt im Rahmen der Zusatzqualifikation eine zentrale Stellung ein. Das Praktikum mit Projekt dient vor allem der Möglichkeit der, durch verschiedene Coachingangebote begleiteten, Praxiserfahrung.

    Entsprechend dem inhaltlichen und strukturellen Anspruch an „erlebnispädagogisches“ Arbeiten (siehe bitte  „Standortbestimmung“), wird in der Gestaltung des Praktikums und der Umsetzung von Projekten speziell auch auf die für die Begleitung pädagogischer Prozesse unabdingbaren Faktoren „Zeit und Beziehung“ Wert gelegt. Das heißt unter anderem, dass Ziele, die mit und für die Klienten erreicht werden sollen Ergebnis einer sinnvollen Anamnese sind und ihre Erreichung mit angemessenen Instrumenten überprüft werden.

    Das Praktikum berücksichtigt
    • eine klare erlebnispädagogische Zielsetzung im Sinne der Standortbestimmung
    • die fachlichen Standards in allen Phasen des Praktikums

    Das Praxisprojekt umfasst mindestens
    • entweder fünf zusammenhängende Tage mit den gleichen Teilnehmenden
    oder
    • zwei Bausteine mit je drei Tagen. Die beiden Bausteine müssen aus Gründen der Prozessdynamik ebenfalls mit den gleichen Teilnehmenden innerhalb von vier Wochen durchgeführt werden


    Intervision - Tutorium - Peergroups

    Neben den Coachingangeboten durch das Lehrteam werden zusätzliche Begleitformen zu den Themen des Praktikums angeboten. Diese sind primär abhängig von der Konstellation des Praktikums.


    Abschlusskolloquium

    Ort: 
    Windischgarsten (OÖ), Villa Sonnwend 
    Beginn: Freitag, 29.04.11, 11.00 Uhr
    Ende: Sonntag, 01.05.11, 12.00 Uhr

    • Präsentation der Praktika/Projekte und anschließende fachliche Auseinandersetzung Fallsupervision und Leiterfeedback durch das Lehrteam
    • Rückmeldegespräche unter den Teilnehmenden sowie zwischen Lehrteam und Teilnehmenden
    • Vergabe der Zertifikate
    • Selbstreflexion
    • Auswertung der Gesamtausbildung



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