Freizeitarbeit integrativ


Integration von behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen in erlebnisorientierte Freizeitangebote

Grundlagen
Behinderte Jugendliche haben die gleichen Bedürfnisse wie ihre nicht behinderten Altersgenossen, sind aber in ihren sozialen Kontakten oft eingeschränkt (vgl. Flieger, 1999). Umso mehr brauchen sie Möglichkeiten, mit gleichaltrigen Freunden freie Zeit zu verbringen. Gemeinsam Abenteuer zu bestehen, Natur zu erleben und auch Wagnisse einzugehen, um die daraus resultierenden Erfolgserlebnisse zu genießen. Dies sind speziell für behinderte Jugendliche selbstwertsteigernde Erfahrungen. Vollkommen verfehlt wäre es, behinderten Menschen Natur, Erlebnisse und Freizeit nur passiv konsumieren zu lassen. Die behinderten TeilnehmerInnen müssen als vollwertige Mitglieder eingebunden und in ihren aktiven Teilen gefordert und gefördert werden (vgl. Michl, 1998; Markowetz, 1999).

Zielgruppe
Der Lehrgang „Freizeitarbeit integrativ“ wendet sich an alle, die Freizeitarbeit gestalten und sich mit integrativen Ansätzen auseinandersetzen. In erster Linie werden Interessierte aus der Jugend- und Familienarbeit angesprochen, die ihre Angebote offen für alle - auch gezielt für behinderte Jugendliche – und erlebnisorientiert konzipieren wollen.

Als Teilnahmevoraussetzung sind keine speziellen Kenntnisse nötig, nur die Bereitschaft sich auf Neues einzulassen. Die TeilnehmerInnen müssen mindestens 18 Jahre alt und in einer guten gesundheitlichen und psychischen Verfassung sein.

Detailinformation
Termine 2011: Kursbeschreibung, Termine, Kosten, Materiallisten, etc.

Zertifikat:
Bei erfolgreicher Teilnahme am Lehrgang "Jugendarbeit integrativ" erhalten die AbsolventInnen das gemeinschaftliche "aufZAQ-Zertifikat" aller Landesjugendreferate Österreichs und des Amtes für Jugendarbeit Südtirol. (Neues Curriculum ist eingereicht)





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